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Unsere "News" des Jahres 2013 --- Juni bis September
5. September

Startaufstellung

Schön das es Veranstaltungen gibt, mit denen sonst eher weniger ambitionierte Sportsfreunde angesprochen werden. Dazu gehört der DAK-Firmenlauf in Cottbus zweifelsohne! 5 T-Rexe nahmen die 4,7 km in verschiedenen Teams unter die Sohlen. Gemeinsam mit weiteren 1.050 Startern aus 120 Firmen, von denen 986 auch das Ziel erreichten. Die große Anzahl der Starter brachte die Laufstrecke an der Cottbuser Spree entlang, mit ihren schönen, teils aber sehr schmalen Pfaden, an ihre Belastungsgrenzen. Aber der Spaßfaktor stand im Vordergrund und so störten die kleinen Staus nicht wirklich.
Einziger Wermutstropfen bleibt, warum eine solche Veranstaltung 15 € Startgeld kosten muss. Das gern zitierte Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier definitiv keins!

das 21-köpfige Falken-Team, mit Wiese und Volker
Robert, der Feuerwehrmann Falken-Flug
Steuerberaterin Petra Medicus Ines
...und während viele noch liefen, war Sportsfreund Thomas schon bei den isotonischen Drinks angelangt :-)
30./31. August



 

Es gibt so Veranstaltungen, die haben was! Dazu gehört der "Rennsteig-Nonstop", ein Ultralauf über den kompletten Rennsteig, also 168 km, gespickt mit +2.700 und -2.900 Höhenmetern. Wiese, Torschti und Aldo hatten sich entschlossen die lange und schwere Strecke unter die Sohlen zu nehmen. Während Wiese und Torschti solo antraten, fuhr ich für Aldo, als Betreuer und "Sherpa" auf dem Mountainbike die Tour mit. Bei bestem Wetter machten sich 110 Läufer um 18.00 Uhr auf den Weg, von denen bis zum Folgeabend ca. die Hälfte auch im Ziel ankamen. Zu den Ankommern gehörte auch Torschti, zudem mit einer tollen, Respekt einflößenden Zeit. Wiese stieg am km 105, am Grenzadler in Oberhof aus dem Rennen und Aldo hisste die "weiße Fahne", nach 134 km, auf dem Großen Inselsberg. Trotz DNF der Beiden eine grandiose Leistung, welche auch mit Urkunde und Rennsteigstein vom Veranstalter gewürdigt wurde! Gewonnen hat das Rennen bei den Herren Peter Flock in 19:06 Stunden(14 Tage nach seinem Sieg beim Mauerweglauf), bei den Damen Heike Bergmann in 23:19 Stunden, unglaubliche Zeiten! (zu unseren Ergebnissen)
Ja und für mich (Volker) heißt das, ich muss hier noch mal her! Nein, nicht als Radfahrer, dafür tut mir das Sitzfleisch nach fast 24 Stunden im Fahrradsattel viel zu sehr weh, nein als Läufer... Mehr zum Rennen auf Aldos Website!

Hier beginnt das Vergnügen
das obligatorische Vorher-Foto Wiese in Aktion
Aldo genießt die Abendsonne Torschti im Ziel

3. August


Nachdem wir uns bereits beim Ultner Höfelauf die Füße ordentlich vertreten hatten, stand als zweites läuferisches Urlaubs-Highlight der Reschenseelauf auf unserem Programm. Kerstin und ich hatten die auf 1.500 m Höhe gelegene Runde schon einmal 2008 absolviert. Damals etwas blauäugig, nach dem Motto, was sollen uns 90 Höhenmetern auf 15,3 km schon groß zu schaffen machen, gingen wir heuer etwas vorsichtiger ans Werk.
In Begleitung von Rosmarie Auer, unserer sportlich interessierten Gastgeberin, hieß es zunächst erst einmal das ganze Lauf-Umfeld zu erkunden. Da gab es viel Interessantes, selbst für Südtiroler zu sehen. Zu den üblichen Ständen der Sporthäuser gesellten sich Anbieter regionaler Spezialitäten. Kuchen, Strudel, Strauben, Speck, Käse und natürlich Obst aller Arten konnten verkostet und erworben werden. Ein wahres Volksfest also, dass nicht nur Läufer anzog, wie man auch an der von beiden Seiten verstopften Passstraße und am gut gefüllten Parkplatz unschwer erkennen konnte (10.000 Besucher).
Der Lauf ist in den 5 Jahren seit 2008 enorm gewachsen. Hatten die Veranstalter vom Rennerclub Vinschgau damals noch 1.550 Anmeldungen zu verzeichnen waren es jetzt sagenhafte 3.650! 3.200 standen letztendlich an der Startlinie und erreichten das Ziel, 2.800 davon auf der großen Seerunde. 400 verteilten sich auf die angebotenen Bambiniläufe, den Prominentenlauf, und Nordic Walking. Und, man höre und staune, auch Handbiker waren am Start, denn 80 % asphaltierte Strecke und 20 % fester Schotter garantierten auch ihnen ein flinkes Vorankommen.
 
Blechlawine am Reschenpass 30°C um 17.00 Uhr auf 1.500 m Höhe !


Als Voranmelder waren wir schnell im Besitz unserer Startunterlagen und konnten uns in Ruhe auf den Start vorbereiten. Dieser fand für den Hauptlauf in 5 Blöcken statt, welche im Abstand von 6 min auf den Parcours geschickt wurden. Kein Gedränge, kein Geschubse, fast jeder stellte sich dort hinein, wo er leistungsmäßig hingehörte. Fast jeder! Fremdschämen für deutsche Landsleute war angesagt, wenn man wie ich aus Block 3 startet und nach 10 min schon die ersten aus Block 2 überholen muss, welche natürlich mittig auf dem anfangs schmalen Weg wandern. Aber egal, das tat der Lauffreude keinen Abbruch. Kerstin und ich ließen uns nicht in ein zu hohes Anfangstempo verleiten. Getreu dem Motto "Hinten ist die Ente fett" gaben wir erst zur Halbzeit mehr Druck auf die Sohlen und befanden uns dabei bis ins Ziel auf der Überholspur. Ein besonderer Service des Rennerclub Vinschgau waren auch die Zug- und Bremsläufer, welche sehr hilfreich bei der persönlichen Krafteinteilung sein konnten.
 

vor dem Start mit "Fan" Rosmarie schöne Läufe gibts im Alto Adige

Kerstin beendete das Rennen letztendlich in guten 1:43 Stunden und ich in knapp 1:16 Stunden. Unsere genauen Ergebnisse und Platzierungen findet ihr wie immer auf der T-Rex-Team-Seite. Für Nachahmer empfiehlt es sich, auf die flachländische 15 km - Zeit reichlich 10 - 15 min draufzupacken um ordentlich über die Runde zu kommen. Nicht die 90 Höhenmeter der Strecke, die 1.500 m Höhe des Sees zehren unbarmherzig und enorm an den Kräften!
Der Sieg im Hauptlauf ging 2013 an den Tschechen Milan Kocourek, in sagenhaften 48:17 min!!! Er weilte dafür schon 3 Wochen vor Ort und lief täglich 2 Mal die Seerunde. Bei den Frauen siegte überraschend, vor der Seriensiegerin Renate Rungger, die Deutsche Simone Raatz. 58:15 min benötigte sie, für unser Verständnis einfach eine Fabelzeit.
Wohltuend auch, dass keine "Spitzen"-Athleten mit Antrittsgeldern geködert werden. Das angemessene Startgeld kommt voll und ganz allen Sportlern zu Gute, mit einer perfekten Organisation und ordentlichen Zugaben. Neben einem gut gefüllten Starterbeutel waren wir nach dem Lauf auch im Besitz, nein, nicht eines T-Shirts, sondern einer sehr praktischen Laufjacke! Unser Fazit: Wir kommen wieder! Vielleicht schon 2014, wenn am 19. Juli um 17.00 Uhr wieder die Startschüsse erschallen...
 

Belohnung nach dem Lauf: Kirchtagskrapfen, gefüllt mit Mohn, Kastanien, Marillen


Einige Informationen zum Lauf:
Hauptlauf 15,3 km mit 90 hm / Teilnehmerlimit 3.000
Bambiniläufe, Prominentenlauf, Handbiker, Nordic Walking
Anreise vom Norden über Landeck und Nauders (AUT) von Süden über Bozen und Meran (ITA)
Internet: www.reschenseelauf.it oder www.girolagodiresia.it
Infos unter: info(at)reschenseelauf.it
Quartiere unter: www.reschenpass.it
 
13. Juli

 

In Anbetracht unbarmherzig näher rückender Ereignisse, die da heißen Rennsteig-Nonstop und Mauerweglauf, wollten Aldo und ich im Juli wenigstens eine längere Trainingsrunde drehen. Die Idee, beim Staffellauf von Cottbus nach Zielona Gora, zu diesem Zweck nicht als 5-er, nur als 2-er-Team an den Start zu gehen, stieß bei den Veranstaltern auf verschlossene Ohren, besser gesagt, wir bekamen auf unsere offizielle Anfrage nicht mal eine Antwort. Schade eigentlich für eine Veranstaltung, welche mit sinkenden Teilnehmerzahlen kämpft... So kam es zum Entschluss, die große Spreewaldrunde zu drehen. So ca. 50 km vermuteten wir auf diese Weise abhaken zu können. Kerstin, als Mitstreiter auf zwei Rädern, war von der Idee gleich angetan und somit dabei.

Und so starteten wir in den Morgenstunden dieses Julisamstags, bei herrlichem Sommerwetter, beginnend in Peitz, unseren Spreeforest-Run. Durch das Peitzer Teichgebiet, am zukünftigen Cottbuser Ostsee vorbei bis nach Lacoma gab es Naturgenuss pur, ehe es in den Vorstadtgebieten von Cottbus, auf Grund der nicht zu vermeidenden Straßenbenutzung, etwas weniger beschaulich voran ging. Das war dann im Stadtteil Sielow zum Glück vorbei, als der Radweg Richtung Burg erreicht war. Zügig voran, über Briesen, und Werben war die Spreewaldgemeinde schon bald erreicht. Die Sonne meinte es nun auch schon recht gut und setzte uns ein wenig zu. So war es schön, nach ziemlich genau 30 km, im Burger Hafen ein (fast alkoholfreies) Bier und Hefeplinse genießen zu können.

Industrie-Romantik

die Hefeplinse werden serviert Hafen Burg
unsere Tour

 

Aldo musste hier verletzungsbedingt dann leider für den Rest der Runde passen. So spulte ich mit Kerstin die letzten 20 km allein ab. Das ging in der Burger Wiesenlandschaft und auf dem Spreedamm aber hervorragend. Glücklich und zufrieden waren nach etwas über 5 Stunden die 50,3 km abgehakt. Als Belohnung gab es jetzt natürlich ein richtiges Bier....

Prost! auf absolvierte 30 km  

fast daheim.... 2 km to go

8. Juni


Es gibt doch tatsächlich außergewöhnliche Laufveranstaltungen ganz in der Nähe, auf welche man nur durch Zufall aufmerksam wird. So ein Fall ist der 24-Stunden-Europalauf in Hoyerswerda. Durch einen Nebensatz von Aldo wurde ich darauf gestoßen, der in Vorbereitung auf seinen Rennsteig-Nonstop im August hier quasi ein Mentaltraining durchführen wollte. 14 Tage vor dem Zugspitz-Ultratrail kamen für mich aber nur 6-Stunden in Betracht und so einigten wir uns, gemeinsam dieses Unternehmen, nicht weit von der eigenen Haustür entfernt, anzugehen. Am Freitag dann, zu meinem Entsetzen, gab es eine gewisse Unwilligkeit seitens Aldo, die kurze Reise nach Sachsen anzutreten. Die Nachwirkungen des Rennsteiglaufs waren noch nicht ganz verschwunden und etwas Unlust gab es auch.... Mit gutem Zureden war die Probleme aber schnell gar keine mehr und wir fanden uns gemeinsam am 8. Juni um 11.00 Uhr an der Startlinie ein.
 



 


 

letzte Stärkung vor dem Startschuss

ein sicherer Lauf ;-)



 

Zu unserem Erstaunen war das Teilnehmerfeld recht klein. Wir hatten schon Befürchtungen, als Nachmelder nicht mitlaufen zu können, da das Limit bei 80 stand. Aber wir trugen dann die höchsten Startnummern im Feld!
Bei der Strecke handelte es sich um eine fast steigungslose Runde um das Lausitzbad und den Gondelteich zu Hoyerswerda. 925 m maß Sie und war wirklich gut laufbar. Zu schaffen machte uns anfangs nur die erbarmungslose, schwüle Hitze, die durch ein sich ordentlich entladendes Gewitter nach 2 Stunden gottlob vorbei war. Die zeitweilige Nässe von oben hatte auch ihr Gutes und so entwickelte sich unsere sechsstündige Aktivität zu einem echten Laufgenuss! Nach wenigen Runden schon übernahmen wir die Führung und gaben sie auch nicht mehr her!

...und los geht es

 



 


 
die ersten gemeinsamen Runden Verpflegung vom Feinsten. Pellkartoffeln mit Quark!!!


 


 
ein Stündchen noch


 


 
Zielspurt verdienter Lohn


Dem Veranstalter müssen wir unser Lob aussprechen, für eine tolle Organisation und Betreuung. Das hat echt Spaß gemacht und dieses Läufchen hätte mehr Teilnehmer verdient. Vielleicht hilft ja unser kleiner Bericht, im nächsten Jahr mehr Läufer zu mobilisieren :-) Ein besonderer Dank geht aber an Kerstin! Kraftfahrer, persönlicher Betreuer, Mentaltrainer, Fotograf und Fanblock in Personalunion und ebenso wie wir der Witterung standgehalten, das war schon beachtlich! Sie hat einen nicht unerheblichen Anteil zu unseren Podestplätzen beigetragen.

Tja, dann verneigen wir uns noch ehrfurchtsvoll vor den Sportfreunden, die 12 oder gar 24 Stunden ihre Runden drehten. Als Teilnehmer des "Bambinilaufs" wissen wir eure Leistung einzuordnen!

zu unseren Ergebnissen
 

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