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Unsere "News" des Jahres 2009 --- September bis Dezember |
20. Dezember | |||||||
Kampf dem Winterspeck oder läuferischer Jahresausklang des T-Rex-Teams. Schneebedeckte Wege, klirrende Kälte und ein eisiger Wind hielten die Dinos nicht davon ab ein letztes Mal im Jahr 2009 die Laufschuhe zu schnüren und eine gemeinsame Runde zu drehen. Einziger Tribut an die rauen Bedingungen war die Verkürzung der in den vergangen 4 Jahren üblichen 30 km-Schleife auf 10 km. Der Spaß kam aber keinesfalls zu kurz und so wurde der Lauf ein richtig Lustiger. Vor allem, als uns nach ca. 7 km der Weihnachtsmann und seine Weihnachtsfrau mit leckerem Glühwein und Lebkuchen bei weihnachtlichen Klängen verwöhnten. Da fielen die letzten drei Kühl-ometer gar nicht mehr schwer. Nach einem Saunagang im Fitness- und Saunapark Peitz war es mit der Winterspeckbekämpfung schon wieder vorbei, weil am Buffet und am Bierzapfhahn weit mehr Kalorien aufgeladen als vorher verbrannt wurden. Aber gaaaanz lecker war es und mit 2.250 Wettkampfkilometern, hauptsächlich auf (Ultra- ) Marathondistanzen durch alle T-Rex-Beine im Jahr 2009 erlaufen, hatten wir uns das schwer verdient! |
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-10 °C, am km 7 | Glühwein und Lebkuchen | das Weihnachtspaar | Lauf-Nachbereitung | ||||
17. - 18. Oktober | |||||||
Es muss nicht immer Hochgebirge sein!
Mittelgebirge hat auch seine Reize! Wenn dann auch noch der höchste Punkt
Belgiens erklommen werden kann, ist die Freude doppelt groß! Aber der Reihe nach.
Unsere familiär bedingten regelmäßigen Reisen nach Holland nutzen wir
immer zur Erschließung uns bislang nicht bekannter Sehenswürdigkeiten,
Orte oder Landschaften. Dieses mal war das
Hohe Venn dran. Ein geologisch
eigenständiger Gebirgszug, der gern den Ardennen oder der Eifel
zugerechnet wird, definitiv aber nicht dahin gehört. Das Hohe Venn ist in
großen Teilen ein Hochmoor, wie es in Europa nur noch in Lappland oder
Schottland zu finden ist. Wenige Sonnen-, dafür viele Regen- und Nebeltage
prägen die Vegetation und Tierwelt, welche in vier Schutzzonen zum Teil
gänzlich vor der Menschheit verschont wird. Kaum zu glauben, dass die
Monate Juli und August als die einzig schneefreien Monate auf dieser
Hochfläche gelten, wohlgemerkt mitten im industriellen Herzen Europas! Am 17. Oktober gönnten wir uns den malerisch an der Rur gelegenen Ort Monschau als kulturelle Einführung in diese Gegend. Monschau bietet zudem neben Eupen und Mützenich den besten Einstieg zu langen Wanderungen im Moorgebiet. Wir taten dies am Sonntag, dem 18. Oktober in einer kürzeren Variante, zwischen der Baraque Michel und Botrange. Gute 12 km streiften wir teils auf morastigen Wegen, teils auf Holzstegen durchs Gelände und waren schlichtweg begeistert von dieser herben Laune der Natur. Zudem gelang uns die zugegeben unschwierige Besteigung des höchsten Punktes Belgiens. Das Signal de Botrange mit einer Höhe von 694 m überragt ganz Belgien und damit die die 700 m erreicht werden, wurde glatt noch ein Treppchen gebaut, nach dessen Besteigung der Blick wenig berauschend ins belaubte Astwerk der Bäume, oder in den Hinterhof des Gipfelrestaurants schweift. Spaß hat es trotzdem gemacht und wir kommen bestimmt noch einmal hier vorbei! |
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Monschau | Maria, Johannes & Blechkamerad | es gibt viel zu sehen in Monschau | die Baraque Michel | ||||
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im Moor | wenige Bäume, dafür Gräser und Torfmoos bis zum Horizont | ganz oben in Belgien | Kerstin auf den letzten Metern zum Gipfel | ||||
02. - 04. Oktober | |||||||
Eine Alpentour wollten wir, Torsten, Aldo,
Siegfried und ich (Volker) uns im goldenen Herbstanfang noch gönnen. Wie
wenig eine akribische Tourenplanung nutzt, wenn das Wetter nicht so
mitspielt wie geplant, erfuhren wir an diesem verlängerten ersten
Oktoberwochenende aber sehr schnell. Der Aufstieg zur Wimbachgrießhütte
war für die Katz (Bild 1), als König Watzmann sich in dicke Schnee und
Regenwolken hüllte und dazu einen eisigen Mantel anzog. Also 700
Höhenmeter wieder runter und noch einmal 1.300 hinauf zum Watzmannhaus,
wir hatten schließlich reserviert. Sicht fast gar keine, dazu die Nässe,
das macht in Summe keine Freude, wie in Siegfrieds Gesicht unschwer zu
erkennen war (2). Dafür der nächste Morgen ein Schmankerl für die Seele.
Nebel im Tal, Sonne am Berg (3). Der Watzmannüberschreitung sollte nichts
im Wege stehen. Bis zum Hocheck (2.651 m) ging es gemeinsam, danach hieß
es für Aldo und Torsten den Grat zu meistern (4), für Siegfried und mich
ging es wieder retour (5), zu groß das Risiko mit ihm, als Erstlings -
Klettersteigtour, einen langen vereisten Grat zu gehen. So hatten wir
schon ein Russenmaß in den Händen (6), als unsere Gefährten noch Fels und
Drahtseil strapazierten. Abends im Tal wurde wieder gemeinsam gefeiert und
natürlich die vollbrachten Heldentaten ausgewertet. Blasen an den Füßen
und Muskelkater der bösen Sorte ließen unseren Sonntagsplan, der
Schlafenden Hexe auf die Nase (Großer Rotofenturm) zu steigen, kippen.
Stattdessen ging es heimwärts, mit einem längeren Stopp in Plech. An
fränkischem Fels kann man doch nicht einfach so vorbeifahren. 50% der
Tourteilnehmer kamen halbwegs schmerzfrei in die Kletterpatschen und damit
auch gut die Plecher Wand und den Plecher Turm (7 und 8) hinauf. Für
Torsten zugleich erster Frankenkalk - Kontakt überhaupt. Somit hatten wir allesamt, trotz ungeplantem Ablaufs, ein planmäßig hervorragendes "Bergwochenende" erlebt. (zu Aldos Tourbericht) |
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an der Wimbachgießhütte (1) | Siegfried im Aufstieg zum Watzmannhaus (2) | Talblick beim Hocheck - Aufstieg (3) | Beginn des Klettersteiges (4) | ||||
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im Abstieg zum Watzmannhaus (5) | Russenmaß schmeckt lecker (6) | Finger wund machen... (7) | ...am Plecher Turm (8) | ||||
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